Online-Ernährungsberatung

Sie möchten etwas für Ihre Gesundheit tun, Sie leben nicht in Berlin, haben aber vielleicht schon von uns gehört oder gelesen und möchten von uns beraten werden? Dann sind Sie auf dieser Seite richtig.
Alltagstaugliche Lösungen sind unser Ziel.

 

MANON ANDRÄ

Ernährungswissenschaftlerin

Nach meinem Studium der Ernährungswissenschaften habe ich mich auf Adipositastherapie und deren Begleiterkrankungen spezialisiert. In den letzten Jahren war ich als Ökotrophologin in einer Spezialpraxis für bariatrisch operierte Patienten tätig.
Dort betreute ich Patienten nach Magenbypassoperationen, Schlauchmagenoperationen unter Einbeziehung sämtlicher Grunderkrankungen.

Seit 2019 arbeite ich in der ernährungsmedizinischen Praxis „Körperkonzepte“ und vertrete dasselbe Beratungs- und Therapiekonzept wie Frau Kielkowski. Wöchentlich finden Weiterbildungsseminare in der Praxis statt, sodass ich Patienten zu folgenden Stoffwechselstörungen und Erkrankungen betreuen und beraten kann:

Unsere Themen für SIE

Gewichtsprobleme

Hier begeben wir uns als erstes auf die Ursachenerforschung Ihres Gewichtsproblems, denn das ist der größte Anteil der Lösung. Nicht jeder übergewichtige Mensch isst zu viel oder bewegt sich zu wenig! Auch Krankheiten, Medikamente, Alltagsprobleme, Lebenswandel können zu Übergewicht führen. Viele essen auch zu wenig oder schlichtweg falsch.

Gewichtsprobleme hängen immer mit einem nicht gut funktionierenden Stoffwechsel zusammen. Die Fettverbrennung arbeitet nicht mehr ausreichend, um die Energiedefizite flexibel auszugleichen. Der Gesamtstoffwechsel ist wie ein komplexes Uhrenwerk zu verstehen, welches nur richtig funktionieren kann, wenn alle Zahnräder perfekt in einander greifen. Somit kann man sich leicht vorstellen, dass auch der Defekt eines anderen Zahnrades (Organe, Immunsystem, Hormonhaushalt) zu einer Fettverbrennungsstörung führen kann. Gleichzeitig kann ein Defekt der Fettverbrennung andere Erkrankungen hervorrufen. Zum Beispiel Muskelerkrankungen, Depressionen, Bandscheibenvorfälle u.v.m!

Nach Analyse der Anamnese und des Essverhaltens erhalten Sie von uns genaue Empfehlungen, wie Sie essen und sich verhalten sollten, um Ihren Stoffwechsel wieder zu aktivieren und jedes Gewicht in Zukunft gut halten zu können. Das ist nämlich die größte Herausforderung. Deshalb ist dies unsere Priorität, die Gewichtserhaltung als erstes zu vermitteln. Erst dann kann man ein erfolgreiches Abnehmkonzept planen und durchführen.

Ernährungsberatung nach bariatrischen Operationen

Operationen wie Magenbypass und Schlauchmagen werden deutschlandweit immer häufiger durchgeführt. Aber eine Operation als letzter Ausweg schützt oftmals leider nicht dauerhaft vor Übergewicht. Auch nach diesen nicht ungefährlichen Eingriffen kommt es häufig wieder zur Gewichtszunahme, da das Essverhalten nie angepasst wurde oder die biologische Kompensation greift. Die Fettverbrennung wieder anzukurbeln und in eine richtige Ernährungsform zu finden, obwohl physiologisch der Verdauungstrakt irrreversibel verkleinert wurde, ist nach diesen OPs noch schwieriger. Eine qualitativ hochwertige Nachsorgebetreuung ist nicht überall selbstverständlich. Daher beraten wir in unserer Praxis viele Patienten postoperativ und da ein großer Teil aus anderen Städten Deutschlands zu uns kommt und dies immer mit einem großen Aufwand verbunden ist, haben wir diesen Schwerpunkt in unsere Online-Sprechstunde aufgenommen. Aufgrund unserer Erfahrung haben wir Konzepte entwickeln können, die Sie unterstützen, die Gewichtszunahme nach Magen-OP zu stoppen.

Psychische Erkrankungen

Neuste Forschungen zeigen, dass nicht nur bekannte Krankheitsbilder wie Adipositas, Diabetes und Bluthochdruck ernährungsmedizinisch behandelbar sind. Bei der Behandlung von psychischen Erkrankungen spielt die Ernährung eine immer wichtigere Rolle. Symptome wie Traurigkeit, Schwäche, Antriebslosigkeit, aber auch Schlafstörungen werden häufig als Anlass zur Behandlung einer vermeintlichen Depression oder auch des Burnouts herangezogen, statt den eventuell völlig ermüdeten Stoffwechsel zu behandeln. Durch eine falsche Ernährungsweise wird dem Körper keine ausreichend Energie mehr zum Leben zur Verfügung gestellt, der Stoffwechsel ermüdet, senkt seine Leistung auf ein Minimum, weil er sparen muss. Nach außen sichtbar sind dann die beschriebenen Symptome.

Mit gezielten Ernährungskonzepten arbeiten wir dagegen an.

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Gewichtsprobleme im Kinder- und Jugendalter sind heute leider keine Seltenheit mehr und kommen auch in unserer täglichen Praxis immer häufiger vor. Prognosen beschreiben, dass 40% der im Jahr 2000 geborenen Kinder Diabetes mellitus Typ 2 in frühen Jahren ausbilden werden. Die Gewichtsprobleme der Kinder, Sorgen der Eltern, Kinderärzte, die mit dem Ernährungsthema wenig vertraut sind und fehlende Messvorrichtungen zur Beurteilung des Stoffwechsels der Kinder, führen bei betroffenen Eltern häufig zu dem Gefühl der Hilflosigkeit. Gerade durch Sorge und dem Wunsch alles richtig zu machen, können sich Fehler einschleichen. Auch der hartnäckige Glaube in unserer Gesellschaft, dass man nur Abnehmen kann, wenn man weniger isst, veranlasst oft die Eltern zur Einschränkung von Essen gegenüber den betroffenen Kindern. Ein lebenslanges Gewichtsproblem wird somit schon in jungen Jahren induziert. Der Stoffwechsel lernt mit wenig auszukommen, fährt seine Aktivität herab und versucht sehr sparsam mit den gebotenen Ressourcen umzugehen, was schnell zu einer unkontrollierten Gewichtszunahme führen kann.

Um frühzeitig einen Weg aus der Gewichtsfalle zu finden, nutzen wir die Online-Sprechstunde. Im gewohnten Umfeld, zuhause mit den Eltern, fällt es betroffenen Heranwachsenden deutlich einfacher, Veränderungen zu zulassen und zu einer normalen Ernährung zu finden.

Diabetes mellitus/ Metabolisches Syndrom

Sowohl Diabetes mellitus Typ 2, Insulinresistenz als auch das Metabolische Syndrom können bei rechtzeitiger Therapie und mit gezielter Gewichtsreduktion häufig vollständig geheilt werden. Da ein gestörter Zuckerstoffwechsel heute zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen in den westlichen Industrienationen zählt, ist das ein wesentlicher Schritt, um Begleiterkrankungen zu verhindern. Dabei handelt es sich um Nieren- und Augenerkrankungen, Nervenerkrankungen wie Empfindungsstörungen und Gehstörungen. Kommen weitere Stoffwechselstörungen hinzu, steigt das Gesundheitsrisiko noch weiter und man spricht vom metabolischen Syndrom. Unser therapeutisches Ziel ist nicht nur die Normalisierung der Stoffwechsellage und damit Verbesserung des Gesundheitszustandes, sondern Heilung, wo Heilung möglich ist, einhergehend mit dem kompletten Verzicht auf Medikamente.

Tumorerkrankungen

Krebserkrankungen sind zehrende Erkrankungen und oftmals mit Chemo- und/ oder Strahlentherapie verbunden. Häufige Nebenerscheinungen sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, trockener Mund und damit verbunden auch Schluckbeschwerden.

Tumore zehren den Körper aus und verbrauchen seine Energie und Mineralien, um sich zu vermehren. In Verbindung mit den oben aufgeführten Begleiterscheinungen wird der Körper immer schwächer. Um eine Krebstherapie erfolgreich zu beenden und in Zukunft tumorfrei zu sein, benötigt der Körper seine Kraft, sowie die volle Funktion seines Immunsystems.

In der Ernährungstherapie geht es folglich darum, dem Körper mittels Nährstoffe zu stärken, Kraft zu steigern und die Nebenwirkungen der teils aggressiven Therapie zu verringern. Zudem kann eine gute Auswahl an Nahrungsergänzungsmittel dafür sorgen, dass der Mineral- und Vitaminhaushalt aufrechterhalten wird und der Körper in einer solchen Stresssituation aktiv Unterstützung bekommt.

Darmerkrankungen

  • Darmerkrankungen sind sehr vielfältig und reichen vom Reizdarmsyndrom, Diverticulitis bis zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. Eine genaue Differenzierung bzw. Ausschluss ist die Basis der Therapieempfehlung, da die Ursachen weitestgehend unklar sind.

    Aus Erfahrung wissen wir, dass nicht nur Stress und Hektik die Symptomatik verschlechtern können, sondern bei vielen Darmerkrankungen eine vermeintlich gesunde Ernährung die Symptomatik verschlechtert. So entstehen Ernährungsfehler häufig nicht aus der ungesunden Ernährung, sondern aus schlecht recherchierten Ratgebern und Halbwissen. Mittels der Anamnese und Ernährungsprotokolle können wir differenzieren und erste Maßnahmen ableiten.

    Neusten Studien zur Folge kann die Lebensweise und damit natürlich auch die Ernährung großen Einfluss auf einen positiven Verlauf bei Darmerkrankungen nehmen.

  • Auch die Zöliakie zählen wir zu den Darmerkrankungen, wobei es sich um eine Überreaktion des Immunsystems auf den Getreidebestandteil Gluten handelt, welche extrem selten ist. Oftmals ist sie genetisch, d.h. sie wird schon im Kindesalter entdeckt und behandelt. Eine Zöliakie kann sich aber auch erst im Erwachsenenalter entwickeln. Da Gluten für eine gesunde Ernährung wichtig ist - beispielsweise als Nahrung für Darmbakterien, die die Durchblutung der Darmschleimhaut steuern - ist ein kompletter Verzicht nur bei bestätigter Zöliakie notwendig und sinnvoll.
    Nicht jeder, der nach dem Verzehr von Weizen oder anderem glutenhaltigen Getreide Beschwerden wie Durchfall oder Blähungen aufweist, hat eine Zöliakie. Es könnte sich auch um eine Glutensensitivität handeln. Aus medizinischer Sicht gibt es bislang noch keinen sicheren Marker für den Nachweis. Und auch die Toleranz von Gluten ist sehr unterschiedlich. Ziel ist es, die individuelle Bekömmlichkeitsschwelle festzulegen und in ein normales Essverhalten zu integrieren.
    Viele erhoffen sich zudem auch eine Gewichtsreduktion durch den Verzicht auf Gluten. Auch hier sind die langfristigen gesundheitlichen Folgen fatal, für einen nicht nachweisbaren Gewinn.

Lebererkrankungen

Die Leber ist eines unserer zentralen Stoffwechselorgane, beteiligt an Entgiftungs- und Aufbauprozessen im menschlichen Körper. Somit ist es wenig überraschend, dass Gewichtsprobleme auch Probleme bei der Leber verursachen können. Eine der häufigsten Begleiterkrankungen bei Übergewicht ist eine Fettleber. Diese kann aber auch ohne Übergewicht auftreten. Es gibt die gewichtsinduzierte Fettleber oder auch die gewichtsunabhängige Fettleber (NASH), bei der die Ursachen noch weitestgehend ungeklärt sind. Eine Fettleber oder auch NASH gilt heute als erste Stufe starker Stoffwechselstörungen. Die Fettleber, verursacht durch Übergewicht, kann durch Gewichtsreduktion deutlich entlastet werden. Aber auch die NASH kann durch eine adäquate Ernährung und Lebensstilveränderungen geschützt werden, sodass sich in beiden Fällen der Leberstoffwechsel wieder völlig normalisieren kann. Die frühzeitige Behandlung einer Fettleber bzw. NASH ist wichtig, da eine der häufigsten Gefahren die Leberzirrhose ist, welche mit dem Untergang des funktionellen Lebergewebes einhergeht.

Wir beraten auch bei Hepatitis, Leberzirrhose, aber auch bei Lebertransplantation.

Nierenerkrankung

Die Niere ist ein wichtiges Stoffwechselorgan in unserem Körper, dafür zuständig den Wasserhaushalt zu regulieren und Abfall- und Giftstoffe auszuscheiden. Sie verfügt über eine Fülle an Transportmechanismen, die auch um einander konkurrieren. Somit kann die Ernährung positiv als auch negativ auf die Funktionsfähigkeit der Niere wirken. Eine falsche Ernährung kann Störungen im Nierenstoffwechsel hervorrufen. Solange diese nicht pathologisch sind, kann das durch eine gute Ernährung auch wieder korrigiert werden.

Nierenerkrankungen, wie Niereninsuffizienz, gehen häufig mit Gewichtsprobleme einher. Eiweiß- und Mineralieneinschränkungen gehören, je nach Schweregrad der Erkrankung, zum Ernährungsplan dazu, um eine Dialyse zu verhindern. Das macht die Gewichtsabnahme schwieriger, aber nicht unmöglich. Zwingend erforderlich ist allerdings eine genaue therapeutische Begleitung, z.B. durch unsere Online-Sprechstunde.

Wir beraten auch bei Nierentransplantation.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, hat durch die Produktion von Enzymen und Hormonen eine Doppelfunktion. Zum einen ist sie bei der Verdauung durch die Aufspaltung der Nahrung im Darm unerlässlich, zum anderen ist die Insulinproduktion für die Balance im Blutzuckerspiegel bedeutend. Man kann sich also gut vorstellen, dass eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) enorme Folgen auf unseren Stoffwechsel haben muss. Häufige Ursachen der Entzündung sind Gallensteine oder Alkoholkonsum. Typische Symptome sind Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, Fieber, Erbrechen, was in aller Regel vom Arzt behandelt werden muss. Je nach Ausmaß und Verlauf der Entzündung muss die Ernährung angepasst werden. Beispielsweise können die insulinproduzierenden Zellen in ihrer Funktion gestört sein oder gewisse Nährstoffe können nicht mehr gut aufgenommen werden. Durch eine bestimmte Ernährungsberatung ist es möglich entgegenzuwirken.

Verläuft die Pankreatitis chronische steigt das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Diese Krebsart ist nicht nur sehr schmerzhaft, leider ist sie auch sehr schlecht behandelbar. Ziel ist es also, so früh wie möglich zu behandeln.

Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist das Organ, was wie ein Gas- und Bremspedal für den Stoffwechsel funktioniert. D.h. wird mehr Leistung abgerufen, dann gibt das Organ mehr Gas und produziert mehr Schilddrüsenhormone. Kommt man wieder in Ruhe, wird das Organ abgebremst und die Hormonproduktion wird gedrosselt. Die Schilddrüse ist somit ein wichtiges Steuerungsorgan für den Energiestoffwechsel, was sich den verschiedenen Leistungszuständen anpasst. Kommt es jedoch zu einem Ungleichgewicht, d.h. kann die Schilddrüse nicht mehr entsprechend der Leistungsanforderung reagieren, spricht man von einer Überfunktion (zu viele Schilddrüsenhormone) bzw. Unterfunktion (zu wenig Schilddrüsenhormone). Müdigkeit, Erschöpfung und Gewichtszunahme sind häufige Begleiterscheinungen einer Unterfunktion. Auch Hashimoto Thyreoiditis ist im Grunde eine Unterfunktion, hervorgerufen durch eine Störung im Immunsystem. Schilddrüsenzellen werden von Zellen des eigenen Immunsystems angegriffen und zerstört. Es kommt zu einem Untergang des Schilddrüsengewebes und somit zum Verlust hormonproduzierender Zellen. Mittels Medikamente kann man die Hormonproduktion der Schilddrüse unterstützen, allerdings ist durch den permanenten Autoimmunprozess im Körper eine genaue Einstellung schwierig. Somit bleiben oft die unerwünschten Pfunde. Mit einer guten Ernährungsberatung unter Berücksichtigung der Stoffwechselaktivität ist es selbstverständlich möglich Gewicht zu reduzieren.

Gelenks- und Wirbelsäulenerkrankungen

Auch für unseren Knochen- und Gelenkapparat ist eine gute Ernährung die Basis einer guten Funktion. Durch einen schlechten Stoffwechsel, verursacht durch eine schlechte Ernährung und Übergewicht, können Bandscheibenvorfälle, Gicht, Entzündungen, Muskelschmerzen, Muskelerkrankungen begünstigt werden. Damit einhergehend wird die Entstehung von entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma, Arthritis, Arthrose stark begünstigt. Darauf folgt normalerweise eine umfangreiche medikamentöse und eine möglicherweise schmerhafte symptomatische Behandlung. Die Ernährung wird dabei oft außer Acht gelassen. Eine gute Nährstoffzufuhr stärkt daher nicht nur, sondern kann direkt Heilungsprozesse unterstützen und wirkt stark positiv bei entzündlichen Gelenkerkrankungen. Durch die Ernährung ist es möglich, die Beschwerden und Entzündungen zu verringern. Eine geeignete Lebensmittelauswahl kann dementsprechend zur Schmerzlinderung beitragen. Darüber hinaus ist ein aktiver Stoffwechsel Voraussetzung für erfolgreiches Gewichtsmanagement.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Histaminunverträglichkeit
    Als objektiv nachweisbare Nahrungsmittelunverträglichkeit tritt die Histaminunverträglichkeit deutlich seltener auf, als subjektiv wahrgenommen. Symptome, die auftreten können, wie der Flush (plötzliche Hautrötung im Gesicht), Juckreiz und Rötungen am ganzen Körper, aber auch Magen-Darm-Beschwerden (wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle), können auch auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die es gilt bei Auftreten abzuklären. Erst wenn daraus keine Klärung der Symptome möglich ist, kann man eine Histaminunverträglichkeit als Verdachtsdiagnose in Erwägung ziehen. Es gibt keine Laborparameter, die die zweifelsfreie Bestimmung einer Histaminunverträglichkeit erlauben. Zudem kann jeder eine Histaminunverträglichkeit, ab einer bestimmten Konzentration von Histamin, entwickeln. Klassisches Beispiel hierfür ist die Fischvergiftung für bestimmte Fischsorten wie die Makrele.

    Wir arbeiten mit einem 3-stufigen Ernährungsmodell anhand dessen wir eine Histaminunverträglichkeit relativ klar ausgrenzen können.

  • Laktoseintoleranz
    Bei einer echten Laktoseintoleranz fehlt den Betroffenen das Enzym zur Aufspaltung des Milchzuckers. Somit gelangt dieser in den Dickdarm und wird dort von den Darmbakterien verstoffwechselt. Die daraus entstehenden Gase und Säuren führen zu den bekannten Symptomen: Blähungen, Krämpfe, Durchfälle. Schnell werden sämtliche Milchprodukte aus der täglichen Ernährung gestrichen, ohne individuelle Schwellen und von Natur aus laktosefreie Produkte zu berücksichtigen. Auch schon bei Verdacht, ohne gesicherten Nachweis verzichten Betroffene schnell auf Milch, Käse, Quark & Co. Eine Störung im Kalziumstoffwechsel kann die Folge sein. Zur Aufrechterhaltung der Knochengesundheit ist es daher besonders wichtig eine differenzierte Analyse der Verträglichkeit bzw. der verträglichen Mengen durchzuführen.

  • Fruktoseintoleranz
    Eine Störung der Fruktoseaufnahme kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Es kann sich um einen echten Enzymmangel handeln, welcher dafür sorgt, dass Fruktose gar nicht aufgenommen werden kann. In diesem sehr seltenen Fall ist ein kompletter Verzicht notwendig, da die Folgen der Fruktoseaufnahme sogar lebensbedrohlich sein können.

    Weitaus wahrscheinlicher ist die erworbene Fruktoseunverträglichkeit. Ähnlich wie bei der Laktoseunverträglichkeit, gelangt der Fruchtzucker in den Dickdarm und wird dort von den Darmbakterien als Nahrungsquelle genutzt. Blähungen, sowie Stuhlprobleme (Durchfall und Verstopfung) sind die Folge. Wie bei anderen Unverträglichkeiten, ist es unmöglich vorherzusagen, welche Lebensmittel vertragen werden bzw. welche nicht. Erfahrungsgemäß ist ein strikter Verzicht auf Obst, Fruchtzucker und Gemüse völlig unnötig, sogar gefährlich aufgrund möglicher Mangelerscheinungen. Auch hier gilt es herauszufinden, wo die individuelle Aufnahmeschwelle liegt. Mittels eines 3-stufigen Ernährungsplans wird eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährungsweise angestrebt mit dem Ziel einer breiten Lebensmittelauswahl.

Ernährung in der Schwangerschaft

Mit Beginn der Schwangerschaft stellen sich werdende Mütter viele Fragen. Vor allem, was soll ich jetzt essen, was darf ich, was lieber nicht. Zudem haben viele Frauen Angst vor der Gewichtszunahme, gerade wenn sie schon vor der Schwangerschaft immer um ein gutes Gewicht gekämpft haben. Sowohl während als auch nach der Schwangerschaft beraten und begleiten wir Sie gern zu Ihrem gesunden Körpergewicht.

Daneben treten immer häufiger Probleme wie ein zu hoher Blutzuckerspiegel in Verbindung mit einer gestörten Glukose-Toleranz auf. Dann spricht man vom Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes. Um den Fötus nicht zu gefährden, muss eine geeignete Therapie festgelegt werden. Schon durch eine gezielte Ernährungsumstellung normalisieren sich die Blutzuckerwerte bei 9 von 10 Frauen. Bei der Umsetzung in den Alltag unterstützen wir Sie. Aber auch anhaltende Morgenübelkeit in der Schwangerschaft kann ein Problem werden. Werden Mütter bekommen schnell Angst, dass ihr Fötus unterversorgt sein könnte. Auch hier haben wir Ernährungskonzepte.

Klassische Ernährungsberatung

Es braucht nicht immer eine Krankheitsdiagnose, um sich müde und abgeschlagen zu fühlen. Die meisten Menschen wissen, dass Sie an einigen Stellen ihres Alltags Dinge verändern sollten, noch dazu, wenn man bereits Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen aufweist. Ein kompletter Check-up der aktuellen Ernährungs- und Lebenssituation kann dabei helfen, mögliche Stellschrauben zu identifizieren und konkrete präventive Pläne umzusetzen. Daher bieten wir auch klassische Ernährungsberatung in der Online-Sprechstunde an.

 

So einfach funktioniert unsere Online-Beratung ...

Mit Hilfe unserer eigenen Software analysieren wir vor Ihrem Online- Beratungstermin Ihre eingepflegten Daten, werten diese unter ärztlicher Anleitung aus und können damit schon verschiedene Therapiemöglichkeiten planen.
Somit steht Ihnen die Online-Sprechstunde als reine Beratungszeit zur Verfügung, da wir uns gut auf Ihr Thema vorbereiten.

Unsere Therapieempfehlungen, z.B. Ernährungspläne u.ä., bekommen Sie nach Ihrem Termin auch als Online- Dokumente über unsere Software zur Verfügung gestellt.

Wir sind gesetzlich verpflichtet nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abzurechnen, daher entstehen für die Vor-und Nachbereitung, individuell erstellte Therapiepläne, sowie dem Beratungsgespräch Kosten in Höhe von 71,69 €.

Unser Konzept für Ihren Erfolg

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Termin vereinbaren

  • Vereinbaren Sie über das Gesundheitsportal einen Termin zur Online-Beratung. Danach erhalten Sie automatisch Ihre Dokumente

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Termin vereinbaren

  • Vereinbaren Sie über das Gesundheitsportal einen Termin zur Online-Beratung. Danach erhalten Sie automatisch Ihre Dokumente

Ernährungsprotokoll ausfüllen

  • Füllen Sie bitte die Dokumente vollständig aus und führen Sie ca. 3-7 Tage ein möglichst genaues Ernährungsprotokoll. Bitte übermitteln Sie uns spätestens einen Werktag vor Ihrem Termin diese Daten über das Gesundheitsportal

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Ernährungsprotokoll ausfüllen

  • Füllen Sie bitte die Dokumente vollständig aus und führen Sie ca. 3-7 Tage ein möglichst genaues Ernährungsprotokoll. Bitte übermitteln Sie uns spätestens einen Werktag vor Ihrem Termin diese Daten über das Gesundheitsportal

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Anamnese & Auswertung

  • Medizinische Auswertung Ihrer Dokumente vor der Sprechstunde.

  • Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes anhand Ihrer Daten und Eingaben.

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Anamnese & Auswertung

  • Medizinische Auswertung Ihrer Dokumente vor der Sprechstunde.

  • Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes anhand Ihrer Daten und Eingaben.

Therapie & Planung

  • Persönliche Auswertung und Besprechung der Ergebnisse in der Videosprechstunde.

  • Bereitstellung der Therapiepläne und Dokumente nach der Online-Sprechstunde.

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Therapie & Planung

  • Persönliche Auswertung und Besprechung der Ergebnisse in der Videosprechstunde.

  • Bereitstellung der Therapiepläne und Dokumente nach der Online-Sprechstunde.